Generatoren für Alltag und Formulare
Etwas erzeugen, statt es selbst zusammenzubauen: ein sicheres Passwort, einen QR-Code, ein formal korrektes Schreiben. Alle Generatoren hier laufen vollständig in deinem Browser — nichts von dem, was entsteht, wird übertragen oder gespeichert.
Passwort-Generator
Sichere Passwörter erzeugen — direkt im Browser, dein Passwort verlässt das Gerät nie.
GeneratorenQR-Code-Generator
Jeden Link oder Text in einen QR-Code verwandeln — Farben anpassen, PNG herunterladen.
GeneratorenEhenamen-Rechner
Alle Nachnamens-Optionen nach der Hochzeit auf einen Blick — inklusive der echten Doppelnamen nach dem neuen Namensrecht (§ 1355 BGB, seit Mai 2025).
GeneratorenWiderspruch-Generator
Erstelle in 2 Minuten einen fertigen Widerspruch gegen einen Bescheid — mit automatischer Fristberechnung, Druckvorlage und PDF-Export. Läuft komplett im Browser.
GeneratorenWeitere Tools auf Englisch
Diese Tools gibt es bisher nur auf Englisch — sie funktionieren aber genauso: kostenlos und ohne Anmeldung.
Random Number Generator
Generate random whole numbers in any range — set a minimum, maximum and count, with options for unique (no repeats) and sorted results.
GeneratorenENInvoice Generator
Build a clean, professional invoice in your browser — line items, tax and a live preview — then print it or save it as a PDF.
GeneratorenENTone Generator
Play a precise pure tone at any frequency — test speakers, hearing and tuning, right in your browser.
GeneratorenENPassphrase Generator
Generate memorable, strong passphrases from random words — created locally in your browser.
GeneratorenENFake Data Generator
Generate realistic test data as CSV, JSON or SQL — unlimited rows, all local.
GeneratorenENBarcode Generator
Create EAN, UPC, Code 128 and Code 39 barcodes — download SVG or PNG, no watermark.
GeneratorenENBusiness & Username Name Generator
Generate brandable business names and available-looking usernames from a keyword — instantly and privately.
GeneratorenENZufall, den man nicht selbst erfinden kann
Menschen sind schlechte Zufallsgeneratoren. Wer sich ein Passwort ausdenkt, greift auf Muster zurück: Namen, Geburtsjahre, Tastaturreihen, ein Ausrufezeichen am Ende, ein großer Anfangsbuchstabe. Genau diese Muster stehen in den Wortlisten, mit denen Angreifer arbeiten. Ein Passwort wie Sommer2026! ist nicht schwach, weil es kurz wäre, sondern weil es vorhersehbar aufgebaut ist.
Der Passwort-Generator nimmt diese Entscheidung ab und würfelt echte Zufallszeichen. Wichtiger als die Zusammensetzung ist dabei die Länge: Zwölf Zeichen sind heute die untere Grenze, sechzehn die vernünftige Voreinstellung, und für zentrale Zugänge wie das Konto beim Passwortmanager oder das E-Mail-Postfach darf es deutlich mehr sein. Das E-Mail-Postfach verdient dabei besondere Aufmerksamkeit, weil über die Funktion Passwort vergessen praktisch jeder andere Zugang daran hängt.
Die zweite verbreitete Fehlannahme ist der regelmäßige Wechsel. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik empfiehlt seit Jahren ausdrücklich keinen Wechsel nach Zeitplan mehr, sondern nur noch anlassbezogen — also dann, wenn ein Dienst tatsächlich betroffen war. Erzwungene Wechsel führen in der Praxis zu Sommer2026, Herbst2026, Winter2026 und machen die Sache schlechter statt besser.
QR-Codes: was wirklich drinsteht
Ein QR-Code ist nichts weiter als Text in Musterform. Deshalb kann der QR-Code-Generator mehr als nur Adressen kodieren: WLAN-Zugangsdaten, mit denen sich Gäste ohne Abtippen verbinden, Kontaktdaten als vCard für Visitenkarten, eine Telefonnummer oder einen schlichten Textblock.
Beim Drucken entscheidet sich, ob der Code funktioniert. Drei Punkte fallen in der Praxis immer wieder auf. Erstens die Ruhezone: Rund um das Muster braucht es einen freien Rand, sonst finden Kameras die Ränder nicht. Zweitens der Kontrast — dunkles Muster auf hellem Grund, nicht umgekehrt, und keine Farbverläufe im Hintergrund. Drittens die Größe: Als Faustregel sollte die Kantenlänge etwa ein Zehntel des Leseabstands betragen. Ein Code, der aus zwei Metern Entfernung gelesen werden soll, braucht also rund zwanzig Zentimeter.
Und noch ein Punkt, der weniger technisch ist: Je kürzer der kodierte Text, desto grobmaschiger und damit robuster das Muster. Eine lange URL mit Kampagnenparametern erzeugt ein feines Gitter, das auf Papier bei schlechtem Licht schnell versagt. Wer ohnehin eine Fehlerkorrekturstufe wählen kann, sollte sie für gedruckte Aushänge eher hoch ansetzen — dann bleibt der Code auch dann lesbar, wenn eine Ecke geknickt oder verschmutzt ist. Für Codes, die nur auf einem Bildschirm erscheinen, ist die niedrigste Stufe völlig ausreichend und liefert das gröbere, besser scannbare Muster.
Formales, das sonst Nerven kostet
Zwei Generatoren in dieser Kategorie erzeugen keinen Zufall, sondern Ordnung.
Der Widerspruch-Generator baut ein formal vollständiges Schreiben gegen einen Bescheid. Das klingt nach Kleinigkeit, ist aber der Punkt, an dem Widersprüche regelmäßig scheitern: Es fehlt das Aktenzeichen, der Bescheid ist nicht eindeutig bezeichnet, oder das Schreiben ist so vage formuliert, dass unklar bleibt, ob überhaupt Widerspruch eingelegt wurde. Die Frist beträgt in aller Regel einen Monat ab Bekanntgabe, und sie ist unerbittlich. Ein knapper, fristwahrender Widerspruch mit dem Hinweis, dass die Begründung nachgereicht wird, ist deshalb fast immer besser als ein perfekt begründetes Schreiben, das zu spät kommt.
Der Ehenamen-Rechner spielt die Varianten durch, die das deutsche Namensrecht bei einer Eheschließung zulässt: gemeinsamer Ehename aus dem Namen eines Partners, Beibehaltung der bisherigen Namen, oder ein Begleitname, der dem Ehenamen vorangestellt oder angehängt wird. Zwei Regeln überraschen dabei viele. Ein Doppelname als gemeinsamer Ehename für beide Partner war lange nicht vorgesehen, und ein Begleitname kann nur von der Person geführt werden, deren Name nicht zum Ehenamen wurde. Wer die Möglichkeiten nebeneinander sieht, geht besser vorbereitet zum Standesamt — dort wird die Erklärung verbindlich abgegeben.
Warum lokal erzeugt wird
Bei Generatoren ist der Ort der Berechnung nicht nur eine Datenschutzfrage, sondern eine Frage der Brauchbarkeit. Ein Passwort, das ein fremder Server erzeugt hat, ist im Zweifel kein Geheimnis mehr. Ein Widerspruchsschreiben enthält Aktenzeichen, Anschrift und den Anlass — Angaben, die niemanden sonst etwas angehen. Deshalb passiert hier alles im Browser: Nichts wird gesendet, nichts wird gespeichert, und alles funktioniert nach dem Laden der Seite auch ohne Verbindung weiter.
