PDF

PDF in JPG umwandeln

Jede PDF-Seite als PNG oder JPG speichern — im Browser, ohne Seitenlimit und ohne Upload.

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Wofür man das braucht

Ein PDF ist zum Lesen gemacht, nicht zum Weiterverarbeiten. Sobald eine Seite woanders hin soll, wird ein Bild daraus gebraucht:

  • Eine Seite in eine Präsentation. PowerPoint und Keynote nehmen Bilder, keine PDF-Seiten.
  • Vorschau für einen Shop oder eine Website. Die erste Seite eines Prospekts als Teaser.
  • In einen Chat oder eine Messenger-Gruppe. Bilder werden angezeigt, PDFs müssen erst geöffnet werden — und viele Gruppen sehen ein PDF gar nicht erst an.
  • Ausschnitt weiterbearbeiten. Eine Grafik aus einem Bericht in ein Bildprogramm holen.
  • Text unkopierbar machen. Wenn ein Dokument gelesen, aber nicht weiterverwendet werden soll.
  • Altsysteme. Manche Portale und Warenwirtschaftssysteme nehmen bis heute nur Bilddateien an.

Die Auflösung ist hier wirklich eine Auflösung

Bei eingescannten Dokumenten bringt Hochdrehen nichts — was der Scanner nicht erfasst hat, kann keine Software erfinden. Hier ist es anders: Ein PDF, das aus Word, InDesign oder LaTeX kommt, enthält Text und Vektorgrafik. Beim Umwandeln wird die Seite neu gezeichnet, und zwar in der Auflösung, die du wählst. Höhere Auflösung heißt also tatsächlich mehr Schärfe, nicht nur mehr Bildpunkte.

Stufeungefährwofür
Niedrig72 dpiVorschau, Chat, schnelles Zeigen
Mittel108 dpiBildschirm, Präsentation, Website
Hoch180 dpiDruck, starkes Vergrößern, Weiterbearbeitung

Die Kehrseite: Bei „Hoch" wird eine A4-Seite schnell zu einer mehrere Megabyte großen Datei. Ein Dokument mit fünfzig Seiten ergibt dann ein ZIP, das kein Postfach mehr durchlässt.

Einzeln oder als ZIP

Jede fertige Seite bekommt einen eigenen Download-Knopf — praktisch, wenn du nur Seite 7 brauchst. Für alles ab etwa fünf Seiten ist der ZIP-Download bequemer; die Dateien sind darin nach Seitenzahl benannt und bleiben in der richtigen Reihenfolge.

Auch das ZIP entsteht im Browser. Es wird nichts hochgeladen und nichts auf einem Server gepackt.

Was viele übersehen

  • Transparenz verschwindet bei JPG. JPG kennt keine Transparenz; wo im PDF nichts ist, wird Weiß. Bei PNG bleibt sie erhalten. Für Logos und freigestellte Grafiken also PNG.
  • Sehr große Dokumente brauchen Geduld und Speicher. Alle Seiten werden nacheinander gerendert und im Arbeitsspeicher gehalten. Auf einem älteren Telefon kann ein Dokument mit hundert Seiten in hoher Auflösung an die Grenze stoßen — dann in zwei Durchgängen arbeiten oder die Auflösung senken.
  • Der Rückweg kostet Qualität. Aus PDF ein Bild machen und daraus wieder ein PDF ergibt ein Dokument ohne markierbaren Text und mit größerer Datei. Wenn das Ziel nur „kleineres PDF" ist, führt dieser Umweg in die falsche Richtung.
  • Seitenverhältnis bleibt, Ränder auch. Die weißen Ränder des PDF sind Teil der Seite und landen im Bild. Wer sie loswerden will, schneidet sie danach zu.

Passt dazu

Der umgekehrte Weg — aus Fotos oder Scans ein PDF bauen — geht mit JPG in PDF umwandeln. Wenn die erzeugten Bilder für den Versand zu groß sind, verkleinert sie der Bild-Komprimierer, ebenfalls ohne Upload. Und mehrere PDFs vorher zu einem Dokument verbinden kannst du mit PDF zusammenfügen.

Häufige Fragen

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