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Bild komprimieren

JPEG und WebP verkleinern — mit Vorher-Nachher-Vergleich bei 100 % Zoom, ohne Upload.

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Sieh selbst: halbe Dateigröße, gleiches Bild

Original · 281 KBKomprimiert · 140 KBpageonaut.com

Beispielfoto, mit diesem Tool bei den voreingestellten 75 % Qualität komprimiert, bei 100 % Zoom gezeigt. Zieh den Regler — und probier es dann oben mit deinem eigenen Bild.

Der Regler, der die Wahrheit zeigt

Die meisten Komprimierungswerkzeuge zeigen dir hinterher eine Zahl: 68 Prozent gespart. Was sie nicht zeigen, ist der Preis dafür — und weil das Vorschaubild auf Briefmarkengröße skaliert wird, sieht dort ohnehin alles gleich aus.

Deshalb liegt hier der Vorher-Nachher-Vergleich bei 100 % Zoom. Beide Seiten zeigen denselben Bildausschnitt in voller Auflösung, und der Regler fährt genau dort entlang. Nur so sieht man das, worauf es ankommt: ob im Himmel Blöcke entstehen, ob Hauttöne fleckig werden, ob feine Strukturen verschwimmen. Eine eingepasste Vorschau würde exakt die Artefakte verstecken, wegen derer der Vergleich überhaupt da ist.

Die praktische Konsequenz: Zieh den Regler ein paar Mal hin und her, bevor du herunterlädst. Wenn du keinen Unterschied siehst, ist die Einstellung richtig — unabhängig davon, was die Prozentzahl behauptet.

Wie viel Qualität verträgt welches Bild?

Bildartempfohlene Qualitätworauf achten
Foto, Landschaft, Menschen75–80Himmel und weiche Verläufe zuerst prüfen
Produktfoto vor weißem Grund80–85Kanten und Schatten
Screenshot, Text im Bild90+ oder PNGSchlieren an Buchstaben
Logo, Grafik, wenige FarbenPNG statt JPEGJPEG ist hier grundsätzlich falsch
Bild für E-Mail-Anhang70–75Hauptsache unter dem Limit des Postfachs

Die Regel dahinter: Verlustbehaftete Verfahren wie JPEG und WebP sind für Fotos gebaut — für Bilder mit weichen Übergängen und Rauschen. Bei harten Kanten und großen einfarbigen Flächen arbeiten sie gegen das Material, und man sieht es sofort.

Wofür man das im Alltag braucht

  • Anhang passt nicht durch. Viele Postfächer machen bei 10 oder 25 MB dicht, Behördenformulare oft schon bei 2 MB pro Datei.
  • Website lädt zu langsam. Bilder sind auf den meisten Seiten der mit Abstand größte Posten. Ein Foto von 4 MB auf 400 KB zu bringen, ist der einzelne wirksamste Eingriff in die Ladezeit.
  • Upload-Grenze eines Portals. Bewerbungsportale, Kleinanzeigen und Vereinsseiten setzen gern enge Grenzen, ohne zu sagen, wie man sie einhält.
  • Speicherplatz auf dem Telefon. Bei ein paar tausend Urlaubsfotos macht die Hälfte einen spürbaren Unterschied.

Was viele falsch machen

  • Mehrfach durch dieselbe Mühle drehen. Jeder Komprimierungsdurchgang wirft Informationen weg, die nicht zurückkommen. Bewahre das Original auf und komprimiere immer aus diesem heraus, nicht aus dem schon verkleinerten Ergebnis.
  • Komprimieren statt verkleinern. Wenn ein 6000 Pixel breites Foto in einer E-Mail landet, ist nicht die Qualitätsstufe das Problem, sondern die Größe. Ein Bild, das mit 1600 Pixeln Breite angezeigt wird, braucht auch nur 1600 Pixel — das spart oft mehr als jede Qualitätseinstellung.
  • PNG für Fotos verwenden. PNG speichert verlustfrei und ist für Grafiken hervorragend. Bei einem Foto erzeugt es Dateien, die ein Vielfaches eines gleichwertigen JPEG wiegen.
  • Der Zahl mehr glauben als den Augen. 90 Prozent gespart klingt großartig und kann trotzdem heißen, dass das Bild unbrauchbar geworden ist. Der Regler entscheidet, nicht die Statistik.

Passt dazu

Wenn nicht die Qualität, sondern die Abmessungen das Problem sind, ist Verkleinern der richtige Schritt vor dem Komprimieren. Und wenn aus den verkleinerten Fotos anschließend ein Dokument werden soll, macht JPG in PDF umwandeln daraus ein PDF — ein Bild pro Seite, ebenfalls ohne Upload. Alles Weitere unter alle Tools.

Häufige Fragen

Comet hilft dir weiter

Du hängst fest? Unter jedem Tool findest du eine kurze Anleitung und häufige Fragen — direkt auf dieser Seite.

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